Musik

Seit meiner Jugendzeit spiele ich Gitarre, singe und schreibe Lieder, seit 2012 in deutscher Sprache. Diese begleiten meine Konzertlesungen (ca. 3-4 Lieder pro Abend). Mein gesamtes Repertoire umfasst derzeit ca. fünfzehn Songs, die ich ab Herbst 2015 live in den Veranstaltungen aufnehmen und später auf CD veröffentlichen möchte.

Lieder aus "Veilchens Winter"

Für den ersten Veilchen-Krimi "Veilchens Winter" habe ich fünf Lieder geschrieben und vertont, die auch in der Handlung vorkommen. Auf dieser Seite können Sie die Songs anhören und die Texte mitlesen. Taschenbuch- und E-Book-Käufer können sie darüber hinaus als MP3 herunterladen.

Zur Ruh
Schwerelos
Nicht mehr da
Mutig
Sonne durch

Lieder aus "Veilchens Winter" herunterladen

Der Download ist so geschützt, dass Buchkäufer leicht auf das nötige Passwort kommen können. Es handelt sich um Stolwerks Vornamen – wie heißt Veilchens treuer Begleiter … Stolwerk mit Vornamen? (erster Buchstabe groß geschrieben)
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Zur Ruh
Musik und Text: Joe Fischler 2012/2014



Die Sonne ist untergegangen
Und die Grillen haben zu zirpen begonnen
Und die Bienen sind zuhause bei ihren Waben
Und ich denk mir: Was für ein schöner Sommerabend

Der Gehsteig ist immer noch warm
Ich geh barfuß, geht keinen was an
Eine Brise fährt mir wohlig durch das Haar
Und ich denk mir, unsere Welt ist wunderbar

Und geht’s am Tag in meinem Leben noch so zu
Weiß ich genau, in deinen Armen komm ich zur Ruh

Die Ampeln laufen auf Nachtbetrieb
Keine Regeln, wo’s nichts zu regeln gibt
Und die Züge fahren einsam raus aufs Land
Und ich nehm dich – nehm dich heimlich an der Hand

Und geht’s am Tag in meinem Leben noch so zu
Weiß ich genau, in deinen Armen komm ich zur Ruh

In der Handlung von "Veilchens Winter": Ihr unterer Nachbar, dessen Namen und Aussehen
Valerie zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist, spielt „Zur Ruh“ am Balkon, als zweites Lied, das Valerie von ihm hört. Als sie sich vorbeugt, knarzt das Geländer, er bricht ab und geht zurück in die Wohnung.


Schwerelos
Musik und Text: Joe Fischler 2012



Und wenn sich kein Rad mehr dreht
Und wenn nichts mehr vorwärtsgeht
So soll es eben sein

Und ist keine Hand in Sicht
Und niemand hält, was er verspricht
So soll es eben sein

Denn du und ich, wir sind schwerelos

Und wenn die Jahre kommen und gehen
Und keine Uhr bleibt für uns stehen
So soll es eben sein

Und wenn die Kohle nicht mehr reicht
Und auch die letzte Frist verstreicht
So soll es eben sein

Denn du und ich, wir sind schwerelos
Schwerelos, ich trage dich, du trägst mich

Wir kommen trocken durch den Regen und die Stürme unserer
Zeit

Denn du und ich, wir sind schwerelos

In der Handlung von "Veilchens Winter": „Schwerelos“ ist das zweite Lied, das Valeries musikalischer Nachbar Sandro Weiler vor ihrem Haus zum Besten gibt. Valerie bleibt im Hauseingang stehen und hört heimlich zu.


Nicht mehr da
Musik und Text: Joe Fischler 2012



In dieser Nacht kann mir niemand nehmen
In mein finstres Tal zu gehen
Ich hab die Hoffnung eingepackt
Und mich zu dir aufgemacht

In dieser Nacht will ich dich wiedersehen
Ganz wie im früheren Leben
Als du noch bei mir warst
Immer für mich da

Mir fehlte der Boden, als du nicht mehr warst
Den Tod nie erwogen, doch nun ist mir klar
Durchtrennt bleibt was verbunden war – du bist
Nicht mehr da, nicht mehr da
Nicht mehr da, nicht mehr da

In dieser Nacht wird der Mond nicht scheinen
Jeder Farbton sich vereinen
Und wärst du jetzt ein Stern
Oh ich säh’ dich nur zu gern

In dieser Nacht werden wir uns wiedersehn
Und vielleicht kann ich dann verstehen
Und sei es nur im Traum
Ich würd’ die größten Brücken bauen

Mir fehlte der Boden, als du nicht mehr warst
Den Tod nie erwogen, doch nun ist mir klar
Durchtrennt bleibt was verbunden war – du bist
Nicht mehr da, nicht mehr da

Nicht mehr da, nicht mehr da
In dieser Nacht hab ich dich gefunden
Alle Grenzen überwunden
Und du sahst glücklich aus
Bist mir ein großes Stück voraus

In der Handlung von "Veilchens Winter": Am Abend des Tages, an dem Valerie zum Landeshauptmann geholt und in den Fall verstrickt wurde, hört sie ein leises Gitarrenlied, das von draußen in ihr Schlafzimmer dringt. Sie betritt den Balkon – die Föhnlage sorgt für außergewöhnlich milde Temperaturen – und stellt fest, dass die Musik von unten kommt und live gespielt wird. Beim Zuhören erinnert sie sich an Rebecca, ihre Tochter, die sie in jungen Jahren
zur anonymen Adoption freigegeben hat und deren richtigen Namen sie gar nicht kennt.


Mutig
Musik und Text: Joe Fischler 2012



Du hast deine Sorgen nie gezählt
Es wären auch zu viele, als dass du sie noch zählen könntest
Früher lachtest du so unbeschwert
Warst einfach nur am Leben, und nichts lag dir im Weg

Doch mutig gehst du in den Tag hinein
Mutig bist du oft allein – so allein
Mutig von dir, immer so mutig zu sein
In dieser Welt aus Eis und Stein

Du hast deine Miene gut im Griff
Lässt niemanden spüren, was in dir geschieht
Auf Regentage folgt der Sonnenschein
Zwingst du dich zu sagen, wenn dich die Nacht umgibt

Doch mutig gehst du in den Tag hinein
Mutig bist du oft allein – so allein
Mutig von dir, immer so mutig zu sein
In dieser Welt aus Eis und Stein

In der Handlung von "Veilchens Winter": Valerie sieht Sandro Weiler zum ersten Mal, als er vor ihrem Haus „Mutig“ spielt. Er sitzt auf dem weißen Brunnen vor ihrem gemeinsamen Hauseingang – sie beobachtet ihn aus den gegenüberliegenden Innsbrucker Altstadtlauben, geht dann an ihm vorbei – nicht ohne ihm einen Zehner in den Gitarrenkoffer geworfen zu haben.


Sonne durch
Musik und Text: Joe Fischler 2014



Das Leben ist Chaos
Du tanzt den Tanz
Und suchst den Sinn
Es hat nicht auf dich gewartet
Und manchmal kommt dir vor
Es geht viel zu schnell dahin

Doch es gibt noch diese Tage, die sich lohnen
An denen einfach alles richtig ist

Nichts geht von alleine
Du bist, du hast, und du zahlst dafür
Sag, wer baut deine Träume
So strahlend groß
Doch vergisst die Türen

Doch dann sind da diese Tage, die sich lohnen
An denen nichts und niemand wichtig ist

Die Wolken ziehen weiter
Komm bleib hier
Denn bald kommt die Sonne durch
Die Wolken ziehen weiter
Komm bleib hier
Denn bald kommt die Sonne durch

Du wagst dich an den Abgrund
Denn zwischen Sein und Gewesensein
Passt kein Gefühl
Sekundenweise lebendig
Suchst du den Rausch
Der dich nicht finden will

Doch da gibt’s noch diese Tage, die sich lohnen
Es sind die Tage, die du nie vergisst

Die Wolken ziehen weiter
Komm bleib hier
Denn bald kommt die Sonne durch
Die Wolken ziehen weiter
Komm bleib hier
Denn bald kommt die Sonne
Bald kommt die Sonne durch

Sag, kannst du auch die Sonne sehen
Wie sie durch die Wolken bricht
Sag, stehst du immer noch im Regen
Dann pass gut auf, hier kommt das Licht
Oh … Hier kommt die Sonne durch
Oh … Hier kommt die Sonne durch

In der Handlung von "Veilchens Winter": „Sonne durch“ ist das Lied, das Valerie im Radio hört, als sie im bitterkalten Auto sitzt und darauf hofft, dass der Verdächtige David Hofer in seine Wohnung zurückkehren wird.